Bodenindikatoren

Bei taktilen Bodenindikatoren handelt es sich um eine spezielle Produktgruppe die es blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht Verzweigungen, Richtungswechsel, Wege, Haltestellen, Aufzüge oder Hindernisse auf dem Boden mit dem Blindenstock zu ertasten, bzw. mit den Augen vom Bodenbelag zu unterscheiden. Bodenindikatoren können individuelle Formen, Strukturen, Farben und Abmaße haben.

Rillen- oder Noppenplatten kommen im Außenbereich vor allem an Haltestellen und Bahnsteige als sogenannte Aufmerksamkeitsfelder zum Einsatz. Sie markieren z.B. Einstiegsfelder oder warnen vor Hindernissen. Selten kommen auch einzelne Leitlinien im Außenbereich zum Einsatz. Montiert werden diese Platten oder Indikatoren mit Klebe- oder Bohrmontage.

Aufmerksamkeitsnoppen und Leitlinien werden bevorzugt im Innenbereich installiert.

Die einzelnen Noppen werden z.B. zu einem gesamten Aufmerksamkeitsfeld zusammengesetzt. Dieses warnt blinde und sehbehinderte Menschen vor Hindernissen, Bahnsteige, Richtungswechsel und Verzweigungen.

Die taktilen Indikatoren können auch nachträglich ohne größeren Aufwand nachgerüstet werden. Das Gesamtbild und die Haptik des Raumes oder der Fläche werden dabei nicht negativ beeinflusst.

Bodenindikatoren werden im Außenbereich auf normalen Asphaltstraßen, sowie Beton und Granit angebracht. Im Innenbereich sind die Indikatoren zur Installation für Marmor- oder Granitpflaster, sowie Keramik- und Holzfußböden geeignet. Die Leitsysteme richten sich nach dem Deutschen Institut für Normen DIN 32984.

Der Zweck von taktilen Bodenindikatoren ist es, Blinden und Sehbehinderten durchgängige Wegeketten zu bieten und ihnen die Nutzung der entsprechenden Einrichtungen zu ermöglichen.

 

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